Hanzmichi’s Weblog


Ni Hao!
Juni 14, 2008, 3:52
Gespeichert unter: Freizeit | Schlagworte:

Hans und ich nehmen derzeit alles mit, was die Kanzlei so sponsert. Neben dem M&A-Seminar erreichte uns auch eine Email mit dem Aufruf, alle Interessierten und deren Freunde und Verwandte könnten auf Kosten der Kanzlei einen Chinesischkurs (bzw. wie man hier in Bayern sagt: “Kinesischkurs”) machen. Da der Kurs quasi in den Räumen der Kanzlei stattfindet und nur einmal wöchentlich ist, haben wir aus Jux und Dollerei zugesagt. Um es kurz zu fassen – Russisch lernen ist im Vergleich dazu Kinderkacke. Es gibt absolut keine Eselsbrücken, die Laute muss man teils durch bewußtes Ansprechen einzelner Gesichtsmuskeln sich selbst entlocken und das es kaum grammatikalische Regeln gibt, macht es nicht einfacher. Die Schrift zu lernen ist ziemlich schwierig, weil man im Grunde jeden Strich auswendig lernen muss. Es werden zwar oft Worte aus anderen Begriffen zusammengesetzt (z.B. ist “Mensch” + “schwanger” = Frau – sinnig, aber wenig hilfreich, wenn man die Zeichen für “Mensch” und “schwanger” nicht parat hat), aber auch das hilft nicht wirklich. Also gilt es prinzipiell alles auswendig zu lernen. Wir halten uns da aber bislang ein wenig zurück, denn wir haben momentan wirklich genug anderes in unsere Köpfe zu schleusen. Für den Unterricht reicht’s aber.

Gelernt wird mit 2 weiteren Leutchen = Anwälten aus der Kanzlei, in einem Fall mitsamt Ehemann, außerdem sind da noch zwei Herren von einer Investmentbank, die sich zukünftig mit ihren chinesischen Geschäftspartnern ohne Dolmetscher unterhalten wollen. Und dann wäre da noch – seit dieser Woche die Ehefrau des einen Investmentbank-Mannes , die sich mit den Worten “hallo, ich bin Susanne” vorstellte und mir sofort sehr bekannt vorkam. Vielleicht geht es euch ähnlich, daher hier ein Bild:

Tja, Hans saß etwas ungünstiger als ich und musste länger grübeln, mir viel der Name nach ein paar Minuten ein (wer’s wissen will, klickt aufs Bild und schaut in die Linkzeile). Zuhause haben wir das dann mithilfe von Google schnell verifiziert, wissen nun, dass sie nicht mehr das RTL-Nachtjournal moderiert und haben auch ihren Mann, den Investmentbank-Manager im Netz gefunden. Der Eindruck stimmte also. Tja, in München ist die Welt halt schon mal so klein wie anderswo auch… Ach ja, nett isse übrigens auch :-)


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