Hanzmichi’s Weblog


Ein Tag anSeen nach einer stressige Woche
Juni 1, 2008, 9:39
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Die letzte Woche war verflucht anstrengend – drei Klausuren an drei aufeinanderfolgenden Tagen, und an zweien davon ging’s danach noch in die Kanzlei. Am Freitag – auch in München ein recht warmer Tag – bestiegen wir bei gefühlten 80° mit gefühlten 150 Schulkindern den Bus nachhaus, warfen uns schnell ein bischen zerkochtes Fertigessen ein und uns selbst in die Anzüge und dann waren ein paar Stunden M&A-Seminar angesagt. Das war durchaus interessant, nur irgendwann merkten wir doch einen leichten Konzentrationsabfall, als steuerneutrale/-arme Immobilienkaufkonstruktion mittels 5 oder 6 Gesellschaften plus unbeteiligtem Dritten erlätutert wurden. Danach wurde gediegen im Hofsaal des Alten Hofs gespiesen und Hans et moi gleich als Rekrutierer strategisch verteilt. Um zehn war dann aber Schluss, denn alle Beteiligten waren recht müde.

Am Samstag kamen dann Philipp und Manuel, zwei unserer neuen Mitbewohner, mit denen wir heute die im Laufe der Woche anvisierte Seenrundfahrt unternahmen. Hans’ Auto stand zum Glück noch dort, wo wir es eingemottet hatten. Erste Station war der Wörthsee – sicher nett, aber zumindest an der Ecke, an der wir waren, konnte man nur begrenzt ans Wasser, weil Wochenendhäuschen bis direkt ans Wasser standen.

Nebenan liegt der Ammersee, der folglich als Nächster angefahren wurde und a) schon etwas größer und b) touristisch besser geeignet weil mit Biergärten und Wegen am Wasser versehen ist.

Hier direkt am Wasser im Schatten zu sitzen war schon ganz erholsam, nach der Spaziererei in der Sonne :-)

Über dem Ammersee tront Kloster Andechs, dass nett anzusehen ist. Vor allem wirkt die barocke Inneneinrichtung nicht so aufdringlich wie in manchen Kirchen Münchens. Auch dort ist ein Biergarten, in dem es sich gut aushalten und der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgleichen lässt.

Endstation war dann der Starnberger See,

seines Zeichens der Größte im Bunde und mit imposantem Blick auf die schneebedeckten Alpen gesegnet.

Skipper Hans juckte es im Gasfuß und wir mieteten kurzerhand einen schnittigen Kahn – den SCHNELLEN, nicht den LANGSAMEN. Allerdings bedeutete „schnell“ keine gefährliche Annäherung an die Schallmauer, sondern eher geruhsames Schrittempo. Mit einem Boot der langsamen Sorte wären wir daher wohl in der uns zugestandenen halben Stunde nicht einmal aus dem Jollenhafen herausgekommen. So aber hatten wir eine nette Rundfahrt mit Käpt’n Hans am Steuer.

Morgen geht dann die Arbeit weiter bzw. für die Neulinge los, die Diskussion über die morgendlichen Badzeiten ist einstweilen verschoben, weil die „Neuen“ morgen erst um 9 in der Kanzlei erwartet werden. Für Dienstag müssen wir dass dann aber mal klären…

Für heute muss das reichen, und bevor jemand meckert – die Fotos von Anke und Svenja in München kommen noch, versprochen!