Heute auf dem Weg zur Klausur gesehen – Was zur Hölle ist ein „Wammerl“!? Klingt eigentich nach etwas niedlichem, mit treuen Augen und Fell, dass man in der Tierhandlung bekommt, wo es artig in eine Käfigecke gekuschelt auf ein nettes Zuhause wartet….wie kann man sowas nur braten und portionsweise verkaufen….
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Wer’s wissen will, googelt wie ich – es ist – naja, also es scheint der schweinische Kehllappen zu sein. Drollig. Darauf einen Russn’ oder doch lieber gleich ‘nen Neger (die politisch völlig unakzeptabel unkorrekte nAusdrücke für Radler und Krefelder, die auf der nach oben offenen Richterskala der bayuwarischen Sprachmerkwürdigkeiten Spitzenplätze einnahmen)
A propos Klausur – man wollte heute von uns, dass wir ein staatsanwaltschaftliches Plädoyer wortwörtlich schreiben. Anklageschrift und Sitzungsprotokoll waren als Sachverhalt gegeben. Das war eine seltsame Aufgabe, weil man, damit das Ganze ein wenig mehr als nur Strafzumessung und Beweiswürdigung war, offenkundig etwas anderes beantragen sollte als angeklagt war. Es sollte praktisch aber nur selten vorkommen, dass im Vorfeld jemand „übersieht“, dass für § 315c die Erheblichkeitsschwelle nicht überschritten ist und dann im Plädoyer seine eigene Anklageschrift indirekt für Murks erklären darf.
Außerdem haben sich die Bayern wieder als seltsames Völkchen erwiesen – die letzten AG’ler kamen so etwa 40 Minuten nach Klausurbeginn und das Ganze war eher Gruppenarbeit als Übungsklausur. Andere Länder, (etwas) andere Sitten…
Spätnachmittags waren wir heute eine Runde in dem Teil der Innenstadt, den man als „normal“ bezeichnen kann. HIER sind also Tchibo, Billigbäcker und Co. – sehr beruhigend.
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Nicht nur in der Kanzlei kommen wir uns manchmal so vor wie die oben erwähnten. Im wohlgeordneten Bayern gibts für alles Schilder.
und natürlich in unserer Eingangshalle den sinnigen Spruch:



